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    KAPITEL 1

    INBETRIEBNAHME:

    Falls ihr hier ein Thema vermisst schaut mal in die "Tips & Tricks"

    1. TECHNISCHE DATEN
    (zurück zur Übersicht)

    MOTOR
    Anzahl der Zylinder 4
    Bohrung der Zylinder: 660 mm
    Kolbenhub: 66 mm
    Hubvolumen: 746 ccm
    Verdichtung: 5,7:1
    Leistung: 16 kw (22 PS)
    Drehzahl: 4 500 U/min
    Ventilspiel: (Einstellung bei kaltem Motor)
    - Einlaßventile: 0,5 mm
    - Auslaßventile: (Zylinder 2 + 3) 0,8 mm
    - Auslaßventile: (Zylinder 1 + 4) 0,7 mm
    GETRIEBE
    Untersetzung, Solomaschinen: 1:3,8
    Untersetzung, Gespanne: 1:4,9
    ELEKTRISCHE ANLAGE
    Batterie: 6 V/12 Ah
    Lichtmaschine: 8 V/70 W
    Sicherungen: 20 A
    Beleuchtung:
    - Scheinwerfer: 6-8 V/ 35 W
    - Parklicht, Rücklicht, Seitenwagen:  6-8 V/ 3 W
    Zündkerzen:
    Hier einige Vergleichstypen:
    - Bosch W 7 AC, NGK BP 6 HS, Champion L 87 YC
    - Gewindedurchmesser: 14 mm
    - Elektrodenabstand: 0,7 mm
    BEREIFUNG (mit Schlauch)
    - Vorderrad                        )
    - Hinterrad     Reifengröße:   ) 3.50"x 19"
    - Beiwagenrad                    )
    Luftdruck (je nach Belastung): 1,5 bar - 1,8 bar
    LUFTFILTER
    Drahtgeflecht
    Reinigung unabhängig von den Fahrverhältnissen: alle 2 000 - 5 000 km
    KRAFTSTOFF
    Kraftstoffart: Normal
    Füllmenge: 12,5 1 (1 l Reserve)
    Verbrauch (je nach Fahrweise und Zustand des Motors)
    -Solomaschinen: ca. 3,9 - 5,6 1/100 km
    -Gespanne: ca. 4,6 - 7,2 1/100 km
    SCHMIERSTOFFE
    Schmierstellen/Schmierstoffe:  siehe Abb. 1-1
    Schmierstoff-Empfehlungen:  siehe Abb. 1-2
    Schmier-Intervalle siehe Abb. 1-2
    SOLOMASCHINEN
    Ges.-Gewicht (mit Benzin und Soziussitz): 195 kg
    Max. Länge: 2 160 mm
    Max. Breite: 780 mm
    Max. Höhe: 1 050 mm
    Max. Geschwindigkeit: 120 km/h
    - bei Langstrecken und konstanter Fahrweise: 90 - 95 km/h
    GESPANNE
    Gesamtgewicht
    (mit Benzin, Soziussitz und Seitenwagen):  285 kg
    Zuladung: 200 kg
    Max. Länge: 2 250 mm
    Max. Breite: 1 650mm
    Max. Höhe: 1 050 mm
    Spurweite: 1 130 mm
    Max. Geschwindigkeit: 95 km/h
    - bei Langstrecken und konstanter Fahrweise: 70 - 75 km/h
    ANMERKUNG
    Die Seriennummer für Motor und Gestell sind gleich.
    Die Motornummer ist in den Zylinderblock, unterhalb des Vergasers eingeschlagen;
    die Gestellnummer befindet sich auf dem Typenschild.
    Für den deutschen TÜV muß die Gestellnummer vorne rechts am Lenkkopf eingeschlagen sein.
     

    2. HINWEISE FÜR ANFÄNGER
    (zurück zur Übersicht)

    EINFAHREN.
    Beim Einfahren eines neuen oder grundüberholten Motorrades bemüht man sich,
    die beweglichen Teile des Motors so zusammen "verschleißen" zu lassen,
    daß eine optimale Lebensdauer des Motorrades erreicht wird
    (d. h. die "groben", bearbeiteten Oberflächen dieser Teile gegeneinander "schleifen", bis sie "glatt" werden).

    Geschwindigkeiten: Von 0 - 300km, zwischen 30 und 50 km/h, von 300 - 1 000 km, zwischen 40 und 60 km/h.
    Danach kann die Geschwindigkeit langsam gesteigert werden, in der ersten Zeit nur über kurze Strecken.
    Gespanne sollten im unteren Bereich obiger Werte eingefahren werden.

    Während des Einfahrens sollte man Städte und sehr dichten Verkehr sowie starke Steigungen vermeiden.
    Ein neuer Motor sollte nicht unnütz beschleunigt werden sowie nicht zu lange im Leerlauf betrieben werden.

    ANMERKUNG
    Beachten Sie auch heute gründlich diese Einfahrvorschriften, wenn Sie Ihren Motor überholt haben, er dankt es Ihnen lange Jahre.

    SOLOMASCHINEN

    BREMSEN.
    Bei trockener Fahrbahn können beide Bremsen benutzt werden, jedoch sollte man bei nasser und schmieriger Fahrbahn
    die Vorderradbremse nur mit größter Vorsicht  benutzen, da die Gefahr des Ausrutschens durch Blockieren sehr groß ist.

    LENKERDÄMPFUNG.
    Bei Solomaschinen sollte diese nur leicht angezogen werden, damit schlechte Straßenbeläge die Steuerung nicht beeinträchtigen.
    Wird diese zu hart angezogen, schwimmt die Maschine beim Fahren. Versuchen Sie dieses bei langsamer Fahrt.

    STÄNDER.
    Wollen Sie Ihre NIMBUS abstellen, geht es am leichtesten wie folgt:
    1. Stellen Sie sich auf die linke Seite des Motorrades.
    2. Drücken Sie den Ständer mit dem rechten Fuß runter.
    3. Greifen Sie mit der rechten Hand um die Sattelnase und mit der linken Hand um den Lenker.
    4.  Ziehen Sie die Maschine mit einem "Schnellen Zug" nach hinten hoch.
     

    GESPANNE

    ANMERKUNG
    Das Fahren eines Gespanns hat gar nichts gemeinsam mit dem Fahren einer Solomaschine.
    Wenn man das erste Mal auf einem Gespann mit rechts angehängtem Beiwagen sitzt,
    erscheint es einem fast unmöglich eine Rechtskurve zu fahren; man landet oft dort, wo man eigentlich nicht hin wollte.

    Bevor Sie sich mit Ihrem Gespann in den Straßenverkehr begeben; sollten Sie zuerst an einem geeigneten Ort/Platz solange üben,
    bis Sie das Gespannfahren richtig beherrschen, hierzu einige Tips:
    1.  Rechtskurven.
     Vor der Kurve die Fahrt reduzieren und  erst in der Kurve wieder beschleunigen,  da das Hinterrad schneller drehen muß als  das Beiwagenrad.
    2.  Linkskurven.
     Kurz vor oder in der Kurve Gas   wegnehmen, damit das Hinterrad  gebremst wird.
    3.  Wendekreis.
     Der kleinste Durchmesser ist beim  Rechtsdrehen.
    4.  Bremsen.
     Alle drei bzw. zwei Bremsen gleichzeitig.
    5.  Leistung.
     Motor nie voll ausdrehen lassen, damit  Kraftreserve für Notsituationen vorhanden ist.
    6.  Lenkerdämpfung.
     Muß sehr hart angezogen werden, bei  langsamer Fahrt erproben.
    7.  Parken.
     Beim Parken Gang einlegen und Lenker  einschlagen.
     

    3. EINFAHRVORRSCHRIFTEN
    (zurück zur Übersicht)

    3-1.  SCHMIERUNG WÄREND DES  EINFAHRENS.
    Als Umlauföl für den Motor und das Getriebe ist während der ersten 2 000 km ein SÄE 20 Öl zu benutzen (kein Mehrbereichsöl).
    Danach entsprechend dem Schmiermittelschema je nach Jahreszeiten SAE-20- bzw. SAE-30-Öle. (Siehe Tabellen und Technische Daten)
    Erster Ölwechsel nach 300 km; zweiter Ölwechsel nach 1 000 km Fahrleistung; danach regelmäßig alle 1 000 km.
    "Oben-ÖI" als Benzinzusatz kann gefahren werden.

    Während der Einfahrzeit wird von Schmierölzusätzen wie z. B. Molybdän-Kolliodgraphit o. ä. dringendst abgeraten,
    da diese den Einlaufvorgang verzögern. Danach können diese Schmierölzusätze gefahren werden.
    Es sollten jedoch nur anerkannte Markenartikel zugesetzt werden; die Dosierung sollte die Herstellerangaben nicht übersteigen (besser etwas geringer sein).
    Es ist empfehlenswert während des Einfahrens (auch später) die Ventilführungen mit graphithaltigem Öl oder ähnlichem zu schmieren.
     

    4. MOTOR
    (zurück zur Übersicht)

    4-1 Schmierung des Motors
    4-2 Ölmeßstab
    4-3 Ölauffülldeckel
    4-4 Ölabzapf Vorrichtung
    4-5 Ölwechsel
    4-6 Spülen der Ölräume
    4-7 Ventile
    4-8 Nockenwelle
    4-9 Fußschaltung und Kupplung

    4-1. SCHMIERUNG DES MOTORS.
    Der Motor und das Getriebe werden von der angehängten Zahnradpumpe mit Öl versorgt.
    Von der Ölpumpe führt ein Schmierrohr in das Getriebe, von wo das Öl über einen Kanal wieder in die Ölwanne zurückläuft.

    4-2. ÖLMESSTAB.
    Dieser befindet sich auf der linken Seite der Maschine und ist mit zwei Markierungen- min., max. - versehen,
    zwischen diesen sollte der Ölstand sein, am besten ca. 3 - 5 mm unterhalb der max.-Markierung.
    Die obere Markierung entspricht einer Ölfüllung von ca. 2 Litern und darf nicht überschritten werden,
    die untere Markierung (min.) entspricht einer Ölmenge von 1 Liter; gemessen bei stehendem Motor und waagerecht stehendem Motorrad.

    ACHTUNG
    Beim Ölauffüllen darauf achten, daß keine Fremdkörper in den Öleinfüllstutzen gelangen und kein Öl daneben fließt.

    4-3. ÖLAUFFÜLLDECKEL.
    Befindet sich auf der linken Seite des Motors und ist gleichzeitg Ölabscheider für die Kurbelraumentlüftung.
    Das Rohr zum Vergaser runterdrücken und Deckel abnehmen.

    4-4. ÖLABZAPFVORRICHTUNG:
    ist ein Brillenflansch an der linken Seite der Ölwanne.
    Das daran montierte Ölfilter wird mit herausgezogen und muß gründlichst gereinigt werden.

    SCHMIERSTOFF-EMPFEHLUNGEN (alte Bezeichnungen)
     

    Ölsorte 

    Winter und Einfahren

    Sommer 

    Sommer 

     

     

     

     

    Normalbetrieb

    Hoch belasteter o. verschlissener Motor

    Viskosität 

    SA E 20

    SA E 30

    S A E 40

    MOBILOIL

    (Artic)

    (A)

    (AF)

    CASTROL

    (Castrolite) 

    (XL)

    (C)

    ESSO 

    (Light)

    (Medium) 

    (Heavy)

    SHELL 

    (Single Shell)

    (Double Shell) 

    (Triple Shell)

    TEXACO 

    (Motoroil) (SAE 20)

     (Motoroil) (SAE 30) 

    (Motoroil) (SAE 40)

    VALVOLINE 

    (Magnet A) 

    (SF) 

    (XRM)

    SCHMIERINTERVALLE
    Abb. 1-2 Schmierstoff-Empfehlungen, Schmierintervalle
     

    Nach Fahrstrecke: 

    Schmierstelle-Nr.: 

    Bemerkungen:

    ca. 1 000 km

     1 und 2

    Ölwechsel Motor

    1 000 bis 2 000 km 
    1 000 bis 2 000 km 

    11; 12; 13; evtl.8; 
    3; 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10; 17; 

    Mit Fettpresse 
    Mit Ölkanne

    ca. 10 000 km 

    8; (wenn Ölfüllung)

     (8) Schrauben am Schutzrohr unter den Bälgen rausdrehen und Öl auffüllen.

    1 000 bis 2 000 km 

    6 Schmiernippel an Seitenwagengestell für Bremshebel und Federlaschen. 

    Mit Fettpresse

    ca. 10 000 km 

    14;15;16; Lenkkopflager; 

    REINIGEN und neu mit Fett z. B. MOBILOIL Soft füllen. 14;  max. 275g

    4-5. ÖLWECHSEL.
    Alle 1 000 km entsprechend dem Schmierstoffschema.

    Abb. 1-1 Schmierstelle


    1  Motor
    2  Getriebe
    3  Bremshebel
    4  Hinterradbremsgestänge
    5  Gas-Drehgriff
    6  Handhebel-Kupplung + Bremse
    7  Scharnier Fahrer- + Soziussattel
    8  Teleskopgabel (bei älteren Modellen)
    9  Kupplungs-Bowdenzug + Arme
    10  Kupplungs-Auslösehebel
    11  Tachoantrieb
    12  Bremshebel
    13  Fußschalthebel + Mechanik
    14  Hinterrad-Getriebe
    15  Vorderradlager
    16  Hinterradlager
    17  Kabel der Bowdenzüge

    SCHMIERSTELLEN
    SCHMIERSTOFF: 
    20/30 = Entsprechendes Öl
     90 = Schmierfett m. Presse
     K = Hochleistungsschmierfett

    Als Motorschmieröl sollte nur Einbereichsöl auf Mineralölbasis verwendet werden.
    Vegetarische Öle und Mehrbereichsöle sind für NIMBUS-Motoren nicht geeignet (siehe Abb. 1-2).
     

    4-6. SPÜLEN DER ÖLRÄUME.
    Siehe Maß- und Einstelltabellen, Kapitel 6.

    ACHTUNG
    Ölstand im Motor regelmäßig kontrollieren und wenn notwendig Auffüllen.
    Am Besten ist es, wenn sich das Ölzusetzen auf den Ölwechsel beschränkt (Bei älteren Motoren unmöglich).

    Bei einem gelegentlichen Ausspülen des Motors beim Ölwechsel darf kein Petroleum oder ähnliches verwendet werden !
    Nach dem Ablassen des alten Öles (im betriebswarmen Zustand) ca. 1 Liter SÄE 10 (also dünnflüssiges Öl) einfüllen,
    Motor einige Minuten im aufgebockten Zustand laufen lassen und anschließend "Spülöl" ablassen;
    entsprechend der Jahreszeit SAE-20- oder 30-ÖI auffüllen.

    4-7. VENTILE
    (Einstellmaße siehe Technische Daten).

    ACHTUNG
    Die unter Techn. Daten angegebenen Ventilspiele dürfen nicht verringert werden, da
    sonst die Ventile durchbrennen können

    Die Einlaßventile werden durch die Öldämpfe, die aus dem Kurbelraum abgesaugt werden, geschmiert.
    Die Auslaßventile werden normalerweise nicht geschmiert.
    Festsitzende Ventile mit Petroleum lösen und anschließend mit etwas Öl oder Molybdänsulfid einschmieren.

    4-8.  NOCKENWELLENEINSTELLUNG.
    (S.  Kapitel 2)

    4-9.  FUSSCHALTUNG UND KUPPLUNG.
    (S.  Kapitel 2)
     

    5. BENZINZUFUHR
    (zurück zur Übersicht)

    5-1 Tanken
    5-2 Vergaser
    5-3 Startschwierigkeiten
    5-4 Düsennadel
    5-5 Leerlauf-Stellschraube
    5-6 Leerlauf-Drehzahl
    5-7 Leerlauf-Einstellung
    5-8 Leerlauf-Düse
    5-9 Beschleunigungspumpenkolben
    5-10 Undichtes Schwimmerventil
    5-11 Luftfilter

    5-1. TANKEN.

    ACHTUNG
    Ist der Motor sehr warm, größte Vorsicht
    beim Betanken, da überlaufendes Benzin
    in Brand geraten kann.

    5-2.  VERGASER (Abb. 2-40).
    Hier ein Artikel über den Vergaser Typ '34 (eingesandt von Peter Mävers)
    in welchem die Vergasereinstellung beschrieben wird
    .

    ACHTUNG
    Bei Vergaserbrand sofort den Benzinhahn schließen; Vollgas geben, damit der Vergaser entleert wird.
    Wenn der Motor stehen geblieben ist, das Feuer mit Sand, Lappen oder ähnlichem ersticken.

    Die Luftklappe des Vergasers hat folgende drei Positionen:
    Pos. 1  Hebel nach vorne - geschlossen beim Starten des kalten Motors.
    Pos. 2  Hebel schräg vorne - halboffen bis der Motor  warmgelaufen ist.
    Pos. 3  Hebel nach außen -offen bei normaler Fahrt.

    Der NIMBUS-Motor springt in der Regel sehr willig an; bei kälteren Temperaturen empfiehlt es sich jedoch
    (auch nach längerem Stillstand) den Gasdrehgriff einige Male, vor dem Antreten,
    schnell bis zum Anschlag auf und zu drehen, um mittels Beschleunigungskolben zusätzlich Benzin zuzuführen.

    ANMERKUNG
    Die kleine Bohrung im Tankdeckel muß
    immer offen sein, da sonst durch Unterdruck
    ungenügend Benzin zum Vergaser fließt.

    5-3.  STARTSCHWIERIGKEITEN.
    Treten besonders an heißen Tagen und bei heißem Motor auf, wenn zuviel
    Benzin in den Vergaser gepumpt wurde.
    In diesem Fall Luftklappe und Vergaser ganz öffnen und Kickstarter einige Male durchtreten.

    5-4.  DÜSENNADEL.
    Hat drei Kerben (bei älteren Modellen wird sie mittels Stellschraube verstellt),
    normal wird sie in der mittl. Kerbe befestigt, setzt man sie in die obere Kerbe
    wird die Benzinzufuhr reduziert, in der unteren Kerbe erhöht.

    5-5.  LEERLAUF-STELLSCHRAUBE.
    Die Gemischregulierung erfolgt mit der schräg angebrachten Leerlauf-Stellschraube.
    Normalerweise ist diese um 1,5 Gänge geöffnet.
    Um ein fetteres Gemisch zu erhalten, diese nach innen (Uhrzeigersinn) drehen.

    5-6. LEERLAUFDREHZAHL.
    Wird mit der Stellschraube unterhalb des Vergasers hinter dem Filter reguliert;
    die Schraube ist der Anschlag des Gasschiebers.

    5-7.  LEERLAUFEINSTELLUNG.
    Soll bei warmen, nicht überwarmen, Motor vorgenommen werden.
    Wird durch das Reindrehen der Leerlauf-Stellschraube kein fetteres Gemisch gebildet,
    ist die Leerlaufdüse verstopft und muß gereinigt werden.

    5-8.  LEERLAUFDÜSE.
    Befindet sich in der gleichen Bohrung wie die Leerlaufstellschraube
    und kann mittels eines kleinen Schraubenziehers herausgedreht werden.
    Sitz der Vergaser am Motor, kann die Leerlaufdüse nach dem Losdrehen
    mittels eines angespitzten Streichholzes aus der Bohrung gezogen werden.
    Die Bohrung der Leerlaufdüse hat einen Durchmesser von 0,35 mm und
    muß mit Druckluft oder einem dünnen Draht gereinigt werden.
    Die üblichen Düsen sind mit der Zahl 15 gekennzeichnet.

    ANMERKUNG
    Die Hauptdüse reguliert die Benzinzufuhr bei voller Fahrt.

    5-9.  BESCHLEUNIGUNGSPUMPENKOLBEN.
    Die 4 kleinen Löcher müssen nach oben gerichtet sein.

    5-10. UNDICHTES SCHWIMMERVENTIL.
    Läuft der Vergaser dauernd über, kann dieses folgende Ursachen haben:
    1.  Der Schwimmer hängt fest. Ein leichter Schlag gegen den Vergaser hilft meistens.
    2.  Verschmutztes Schwimmerventil (kann bei älteren Maschinen durch Rost im Tank auftreten).
    Zur Reinigung die Schlauchverschraubung abnehmen, hierzu:
     - Überwurfmutter abschrauben
     - Stutzen im Schwimmergehäuse abnehmen
     - Ventilkegel herausnehmen
     - Ventil und Ventilsitz reinigen.
    3.  Schwimmer ist undicht. Tritt dieses während der Fahrt auf, kann die
    Benzinzufuhr zum Vergaser über den Benzinhahn reguliert werden.

    5-11.  LUFTFILTER.
    Besteht aus Drahtgeflecht und sollte alle 2000 - 5000 km gereinigt werden.
    Hierzu das Filter ausbauen und in Petroleum o ä. auswaschen.
    Anschließend kurz in Motoröl tauchen, Öl abtropfen lassen und wieder anbauen.
     

    6. ELEKTRISCHE ANLAGE
    (zurück zur Übersicht)

    6-1 Schalter für Zündung und Beleuchtung
    6-2 Lichtmaschine
    6-3 Kontrollampe
    6-4 Batterie
    6-5 Sicherung
    6-6 Zündung
    6-7 Zündkerzen
    Schaltplan

    ACHTUNG
    Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage
    die Batterie abklemmen.

    6-1.  SCHALTER FÜR ZÜNDUNG UND  BELEUCHTUNG.
    Der Zündschalter ist in drei Stellungen unterteilt:
    Stellung 1 -  Alles abgeschaltet
    Stellung 2 -  Beleuchtung eingeschaltet
    Stellung 3-  Beleuchtung und Zündung eingeschaltet.

    In den beiden ersten Stellungen kann man den Schlüssel abnehmen.
    Der Lichtdrehschalter (linker Handgriff) ist in vier Stellungen unterteilt:

    Stellung 1 - Ganz nach links gedreht, aus
    Stellung 2 -  Eine Stufe nach rechts, Parklicht an
    Stellung 3 - Zwei Stufen nach rechts, Fahrlicht an
    Stellung 4 - Drei Stufen nach rechts, Fernlicht an Abb. 1-3 Zünd-Schaltdrehgriff 

    1  Griff
    2  Schalthandgriff
    3  Kugel
    4  Druckfeder
    5  Drehwalze
    6  Kontaktfinger
    7  Gehäuse
    8  Zündschlüssel
     

    6-2. LICHTMASCHINE  (Gleichstromgenerator).
    Gibt eine Leistung von 70 Watt ab. Ein unter dem Fahrersattel angebrachter Spannungsregler
    hält die Spannung der Lichtmaschine konstant auf 8 Volt, entsprechend der Spannung die benötigt wird, um eine 6-Volt-Batterie aufgeladen zu halten.
    Die Lichtmaschine gibt keinen Strom an die Batterie,wenn diese aufgeladen ist, sondern dann nur an Zündspule, Beleuchtung und Hupe.

    Da die Spannung der Lichtmaschine 8 Volt nicht übersteigen kann, sind die Teile der elektrischen Anlage nie einer Überlastung ausgesetzt.
    Wenn die Batterie ganz entladen sein sollte oder sogar ganz fehlen sollte, kann man trotzdem fahren,
    vorausgesetzt die Umdrehungen des Motors werden entsprechend hoch gehalten, ca. 25 km/h im 3. Gang.
    Das Motorrad wird in diesem Fall am Besten im 1. oder 2. Gang angeschoben.

    ACHTUNG
    Um Unfälle zu vermeiden, auf keinen Fall
    Solomaschinen anschleppen
    .
    Fährt man ohne Batterie, muß das Kabelende, daß am Pluspol der Batterie saß isoliert und befestigt werden,
    damit keine Verbindung zum Gestell (Masse) entsteht, da die Lichtmaschine sonst kurzgeschlossen ist.

    6-3. KONTROLLAMPE.
    Leuchtet auf, wenn die Zündung eingeschaltet ist und während der Leerlaufrehzahl. Sie erlischt bei Erhöhung der Drehzahl - ca. 20 km/h im 3. Gang.
    Das ist ein Zeichen dafür, daß die Lichtmaschine Spannung abgibt.
    Leuchtet die Kontrollampe trotzdem weiter, lädt die Lichtmaschine nicht,
    die Ursache kann sein:
    1. Lose Kabelverbindungen
    2. Verschmutzter Kollektor
    3. Verschlissene oder feste Kohlebürsten
    4. Kurzschluß in der Lichtmaschine
    5. Störung im Regler
    Der Kollektor kann gereinigt werden, wenn der (linke) masseverbundene Kohlehalter entfernt wird.
    Zur Reinigung einen mit Benzin o. ä. getränkten Lappen verwenden; Motor im Leerlauf betreiben.
    Fehler an der Lichtmaschine oder dem Regler in NIMBUS-Werkstätten beheben lassen.

    6-4. BATTERIE.
    Säurestand einmal im Monat kontrollieren, bei sehr hohen Temperaturen öfters. Der Säurestand soll ca. 5 mm über den Platten sichtbar sein.
    Es darf nur destilliertes Wasser nachgefüllt werden, da nur dieses ohne Rückstände verdampft.
    Die Klemmen der Batterie sollten mit Vaseline oder säurefreiem Fett eingefettet werden.

    6-5. SICHERUNG  (bis Fabrikations-Nr. 7 500).
    Die 20-Ampere-Sicherung ist im Anschluß des Massekabels auf dem Getriebe untergebracht,
    bei Arbeiten an den elektrischen Anlagen sollte diese so lange entfernt werden.

    6-6. ZÜNDUNG.
    Erfolgt über die Batterie und wird durch einen Fliehkraftregler - 0° bis 37° Kurbelwinkel -automatisch geregelt.
    Abstand der Unterbrecherkontakte 0,7 mm.

    ACHTUNG
    Die Zündung muß so früh wie möglich erfolgen, um eine Überhitzung des Motors zu vermeiden
    (Zündeinstellung siehe 12-7. - 12-9.).

    6-7. ZÜNDKERZEN
    (siehe Technische Daten). Die Zündkerzen müssen den richtigen Wärmewert haben,
    d. h. auch die Rückstände an den Kerzen müssen verbrennen ohne Schmelzperlen zu bilden.
    Hier einige Vergleichstypen: Bosch W 7 AC, NGK BP 6 HS, Champion L 87 YC

     

    7. BEIWAGEN
    (zurück zur Übersicht)

    7-1  Beiwagen-Bremse
    7-2.  Beiwagen-Montage

     7-1. BEIWAGEN-BREMSE.
    Falls vorhanden, ist diese durch eine zweite Zugstange mit Verstelleinrichtung an die Fußbremse gekuppelt.
    Die Einstellung muß so erfolgen, daß das Gespann ein normales Fahrverhalten aufweist, d. h., das Fahrzeug darf zu keiner Seite ziehen.

    7-2. BEIWAGEN-MONTAGE
    Erfolgt mittels Kugelkupplungen in folgender Reihenfolge (Befestigungsstellen siehe Abb. 1-3):
    1. Hintere Befestigung.
    2. Vordere, untere Befestigung.
    3.  Beide Schrägstützen.

    Schrauben der Kugelkupplungen fest anziehen.

    (zurück zur Übersicht)

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